Über uns

Willkommen bei der Altenhilfe der Stiftung Hospital. Wir freuen uns über Ihr Interesse und geben Ihnen auf den nachfolgenden Seiten einen Überblick über unsere Einrichtungen und Dienstleistungen. Gerne können Sie uns auch vor Ort besuchen, um sich bei einer Hausbesichtigung ein Bild von unseren Einrichtungen zu machen. Für eine persönliche Beratung steht Ihnen die jeweilige Heim- und Pflegedienstleitung gerne zur Verfügung.

Leitbild

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Unser Pflegeleitbild basiert auf dem Unternehmensleitbild der Stiftung Hospital. Als "lokales" Leitbild ergänzt und konkretisiert es die Grundsätze unserer gemeinsamen Arbeit.

Allgemein:

Alle Mitarbeiter*innen des Altenhilfezentrums der Stiftung Hospital arbeiten auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes.

Deshalb gelten für uns folgende Grundsätze und Leitlinien:

  • Die von uns betreuten älteren Menschen stehen im Mittelpunkt - mit ihrer Biografie, ihren Gewohnheiten, Werten, Bedürfnissen, vorhandenen Ressourcen und Einschränkungen.
  • Wir achten die Würde des Menschen unabhängig von seiner Persönlichkeit, Lebenssituation und gesellschaftlicher Stellung.
  • Unser Handeln ist an der Biografie jedes Einzelnen ausgerichtet, wir achten und respektieren seine Lebenserfahrung.

Bewohnerinnen und Bewohner:

Die Bewohner*innen werden im Bezug auf mögliche psychische und physische Beeinträchtigungen nicht nur pflegerisch betreut, sondern motiviert, gefördert, mobilisiert und angeleitet, so dass sie das noch Mögliche selbständig leisten können, d. h. :

  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Erhaltung bzw. Wiedererlangung von Kompetenzen
  • Erhaltung des Selbstwertgefühls

Dies wird unterstützt durch eine individuell geführte Dokumentation und Pflegeplanung auf der Grundlage des Strukturmodells.

  • Wir ermöglichen den Bewohner*innen ein möglichst selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Leben.
  • Zum Wohle der Bewohner*innen sind wir bestrebt, vernetzt zu arbeiten, d. h. mit dem sozialen Umfeld der Bewohner, mit Angehörigen, bürgerschaftlich    Engagierten/Ehrenamtlichen  und anderen Berufsgruppen und Diensten.
  • Wir fördern das Miteinander der Generationen.

Pflege:

  • Pflege versteht sich als Beziehungspflege, die die Balance zwischen Nähe und Distanz, Aktivität und Passivität sowie den Schutz der Intimität (Schweigepflicht) berücksichtigt.
  • Die individuelle Lebensqualität des Bewohners ist der Maßstab für den Umfang der Förderung.
  • Wir berücksichtigen aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen der Pflegewissenschaft und -forschung in unserer Arbeit.
  • Beim Umgang mit Sterbenden achten wir auf eine würdevolle Gestaltung der letzten Lebensphase.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

  • Wir Mitarbeiter*innen praktizieren innerhalb unseres Hauses einen kooperativen, partnerschaftlichen und wertschätzenden Umgangsstil, ungeachtet von Vorbildung, Aufgabe und Stellung.
  • Wir informieren uns gegenseitig und tragen bei zu einer Atmosphäre der Offenheit und des Vertrauens zwischen allen Ebenen, Bereichen und Berufsgruppen.
  • Wir schaffen effiziente Strukturen und Prozesse.
  • Wir sind bereit uns beruflich fort- und weiterzubilden.

Qualität:

  • Die Zufriedenheit der Bewohner*innen und ihrer Angehörigen ist oberster Maßstab für die Qualität unserer Arbeit.
  • Wir streben nach kontinuierlicher Verbesserung.
  • Wir überprüfen unser Handeln, erkennen Potentiale, setzen Ziele und überprüfen die Zielerreichung.
  • Wir arbeiten wirtschaftlich und umweltbewusst

Modellprojekte

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Frühere Modellprojekte:

  • "Technikunterstütztes Wohnen - Selbstbestimmt leben zu Hause"

Im Rahmen eines Wettbewerbs wurde die Stiftung Hospital mit dem 3. Preis durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für sein geplantes Technikprojekt im Seniorenhaus Theley ausgezeichnet. Die Jury, die sich aus Vertretern der Wohnungswirtschaft, Sozialforschung, Verbraucherschutz und Seniorenorganisationen zusammensetzte, wählten das Projekt in der Kategorie "technische Gesamtlösung" aus.

In Kooperation mit Prof. Dr. Langguth vom Institut für Gesundheitsforschung und -technologie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Saarbrücken wird die Stiftung im Seniorenhaus Theley technische Lösungen in den Bereichen Sicherheitstechnik und Kommunikationstechnologie umsetzen und erproben.

"Integration präventiver und aktivierender Aspekte in die stationäre Altenhilfe"
Modellprojekt zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung
gem. §8 Abs.3 SGB XI

Im Rahmen dieses Modellprojektes werden in 2 Wohnbereichen zusätzlich Therapeuten in die Pflegeteams integriert. Physiotherapie, Ergotherpie und Logopädie ergänzen die Bereiche Pflege und Hauswirtschaft.

Präventive und aktivierende Ziele und Maßnahmen werden in diesem Projekt verstärkt in den Vordergrund gestellt.

Zentrale Zielsetzung des Modells ist es, die Situation der Pflegeheimbewohner durch stärkere Aktivierung und präventiv orientierte Teamarbeit zu verbessern. Die Bewohner werden dabei sowohl durch individuell abgestimmte "Aktivierungsprogramme" entsprechend ihrer Bedarfslage gefördert, als auch durch Gruppenangebote aktiviert, mit dem Ziel, die Alltagskompetenz zu erhalten bzw. zu fördern und ausgefallene Funktionen zu kompensieren. Letztlich soll dadurch die Selbständigkeit der Bewohner gesteigert und ihre Teilhabemöglichkeit erweitert werden.

Um mögliche Veränderungen, die durch die stärkere präventive und aktivierende Ausrichtung zu erwarten sind, abbilden zu können, wird das Resident Assessment Instrument RAI eingesetzt. Das RAI ist ein standardisiertes, valides und reliables Instrument, das durch wiederkehrende Assessments Verläufe darstellbar machen kann.

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet durch das Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V. (iso) in Saarbrücken.

Projektlaufzeit: 01.06.2006-31.05.2009

Bundesmodellprojekt "Pflegebegleiter"

Pflegebegleiter sind Freiwillige, die Personen unterstützen, die zu Hause Angehörige pflegen. Sie begleiten pflegende Angehörige durch Hilfe zur Selbstsorge, Organisation der Pflege und durch Vernetzung mit anderen Unterstützern. Außerdem informieren sie über den Umgang mit Pflegebedürftigkeit und Demenz. Weitere Infos: www.pflegebegleiter.de

Projektlaufzeit: 2004-2008

  • Bundesmodellprojekt "Modell eines kommunalen Verbundsystems"

    Der Landkreis St. Wendel erhielt 1991 den Zuschlag für das Projekt "Modell eines kommunalen Verbundsystems" durch das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, welches im Vorfeld der Pflegeversicherung ein Modell zur Verbesserung der Versorgung alter, kranker und pflegebedürftiger Menschen im häuslichen Bereich aufgelegt hatte. Die Stiftung Hospital realisierte damit das Teilprojekt. "Mobiler ergotherapeutischer und sozialpflegerischer Rehabilitationsdienst" und in einer Konzepterweiterung nachfolgend die Wohnberatungsstelle für ältere und behinderte Menschen.

    • Modellprojekt "Überleitungsbetreuung"

      In Kooperation mit dem Marienkrankenhaus und der AOK im Saarland wurde 1995 im Rahmen eines Modells an der Optimierung des Überleitungsprozesses gearbeitet. Ein interdisziplinäres, einrichtungsübergreifendes Team unterstützte die Rückkehr in den häuslichen Bereich systematisch mit individuellen Hilfeplänen und speziellen Überleitungsbögen.

    • Bundesmodellprojekt "Verbundsystem einer wohnortnahen Versorgung für dementiell erkrankte alte Menschen und ihrer Angehörigen im Kreis St. Wendel"

      Durch koordinierte Vernetzung der offenen, ambulanten, teilstationären und
      stationären Hilfen wurde eine wohnortnahe Angebotsstruktur angestrebt.
      Für mittel- und hochgradig dementiell erkrankte Menschen, die in einem integrierten System nicht adäquat versorgt werden können, ist eine an den Erfahrungen in Nordeuropa und Frankreich orientierte Wohnform geschaffen und dank der Modellförderung durch den Bund, das Land und den Landkreis St. Wendel in optimaler Form umgesetzt worden

    • Bundesmodellprojekt "Altenhilfestrukturen der Zukunft" – Baumodellförderung mit gerontopsychiatrischer Ausrichtung

      Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend wählte aus 600 Bewerbungen neben 5 anderen Standorten den Projektantrag für das Altenhilfezentrum der Stiftung Hospital in Namborn aus, um dort ein Baumodell mit gerontopsychiatrischer Ausrichtung zu fördern. Das umgesetzte richtungsweisende Konzept orientiert sich am Leitsatz "Integrieren statt Isolieren".

    • Bundesmodellprojekt Tagespflege

      Das Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung förderte im Rahmen des Modellprojektes zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger die Errichtung der Tagespflege, als ein von der stationären Einrichtung der Stiftung räumlich unabhängiges Angebot. Begleitet wurde die Umsetzung durch das Kuratorium deutsche Altershilfe (KDA).

Qualitätsmanagement

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Das Unternehmensleitbild der Stiftung beschreibt als ein Unternehmensziel das Erreichen und Sichern höchster Standards und die kontinuierliche Verbesserung und Entwicklung der eigenen Einrichtungen und Dienste. 

Um den Qualitätsgedanken in der gesamten Altenhilfe zu verankern wurden mehrere Mitarbeiter*innen zu Qualitätsbeauftragten ausgebildet. Außerdem besteht ein Qualitätszirkel, der sich kontinuierlich trifft und die Qualitätsentwicklung unterstützt. Regelmäßige interne und externe Fortbildungen sorgen dafür, dass alle Mitarbeitenden nach den aktuellen Standards arbeiten. 

Folgende Instrumente sind bei der Qualitätsentwicklung der Altenhilfe von besonderer Bedeutung:

  • Internes Audit und Pflegevisite
    Mit dem internen Audit und der Pflegevisite wird die erbrachte Qualität im Bereich der Pflege und der Hauswirtschaft systematisch überprüft und weiterentwickelt.
  • Bewohner- und Kundenbefragungen
    Durch regelmäßige Befragungen werden Stärken und Verbesserungspotentiale deutlich und die Kundenwünsche gezielt erfasst.
  • Mitarbeiterbefragungen
    Die Mitarbeiter*innen mit ihren Kompetenzen und Erfahrungen werden über die Befragung eingebunden, ihre Ideen und Vorschläge genutzt.

Beschwerdemanagement
Beschwerden von Menschen die unsere Einrichtungen und Angebote nutzen werden mit einem standardisierten Verfahren erfasst, bearbeitet und ausgewertet. Das Beschwerdeformular "Was mir auf dem Herzen liegt" finden Sie hier im PDF-Format zum Download. In den Eingangsbereichen der Altenhilfezentren stehen Briefkästen, in die Sie das ausgefüllte Formular gerne einwerfen können.

Ihre Ansprechpartnerinnen:
Frau Becker, Tel.: (06851) 8908-169
Frau Häßel, Tel.: (06851) 8908-561
Frau Weinmann, Tel.: (06851) 8908-663

Transparenzberichte: Die aktuellen Transparenzberichte können Sie hier einsehen: St. Wendel, Namborn, Freisen, Hospital Daheim

Zentrale Rufnummern

Aktuelles

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