Stiftung Hospital investiert in Richtung Zukunft

20 neue Ausbildungsplätze für die Altenpflege

Zum 1. Oktober 2018 hat die Stiftung Hospital 20 neue Ausbildungsplätze in der Altenhilfe geschaffen. Ebenso sind zum gleichen Zeitpunkt 9 junge Menschen nach erfolgreichem Abschluss in den Pflegedienst der Altenhilfe übernommen worden.
„Wir wollten uns bewusst nicht in den Chor derjenigen einreihen, die den Fachkraftmangel nur beklagen, sondern aktiv etwas dagegen unternehmen“, so Hospitaldirektor Dirk Schmitt.
 

Am 02.11.2018 beginnt für die „Neuen“ nach den ersten Wochen mit Schule und Theorie nun die Praxis. Mit einem traditionellen gemeinsamen Frühstück startet der 1. Tag, an dem nach den notwendigen organisatorischen Einheiten dann für jeden auf seinem Wohnbereich der aktive Dienst am Menschen beginnt.
Mit acht männlichen und zwölf weiblichen Auszubildenden hat sich auch die „Männerquote“ deutlich erhöht. „Es ist schön zu sehen, dass sich auch immer mehr junge Männer für diesen verantwortungsvollen Beruf entscheiden“, so Schmitt.
In seiner Begrüßung hob der Hospitaldirektor hervor, dass immer der Bewohner im Vordergrund stehen muss. „Mit der Ressource Mensch zu arbeiten ist stets mit der Herausforderung verbunden, jeden Tag 100% zu geben.“

Insgesamt haben durch eine deutliche Intensivierung der Bemühungen in der Altenpflegeausbildung in den letzten fünf Jahren über 40 Auszubildende eine Festanstellung im Hospital erhalten.
„In einer dreijährigen Ausbildung können sich die jungen Menschen in den verschiedenen Bereichen der Altenhilfe ein Bild machen von den täglichen Erfordernissen in der Pflege“, so Ausbildungskoordinatorin Angelika Gerharth, „damit ist dafür gesorgt, dass jeder nach seinen eigenen, erlernten Fähigkeiten im Beruf optimal eingesetzt werden kann.“

Die Stiftung Hospital ist mit ihrer gesamten Versorgungskette bestens aufgestellt für eine zielgerichtete Ausbildung zum Altenpfleger. Im Bereich der Altenhilfe wird das komplette Spektrum an Dienstleistungen angeboten.
Neben den Einsatzfeldern der Tagespflege, Kurzzeitpflege und stationären Pflege besteht auch die Möglichkeit, die Ausbildung im ambulanten Pflegedienst zu durchlaufen, also der Versorgung bedürftiger Menschen zu Hause, sowie gezielt in der Versorgung von Demenzkranken. An allen Standorten besteht mindestens ein geschützter Bereich für dementiell veränderte alte Menschen; speziell in St. Wendel betreibt man auch einen Spezialbereich „Intensivpflege“ für Menschen, die nach Unfall oder Erkrankung an schweren Schädel-Hirn-Verletzungen leiden und als Wachkoma- oder Beatmungspatienten rund um die Uhr versorgt werden müssen.

Derzeit bildet der Fachbereich Altenhilfe 43 junge Menschen zum Altenpfleger oder Altenpflegehelfer aus, davon 20 im 1. Lehrjahr, 12 im 2. Lehrjahr und 11 im 3. Lehrjahr. Das Hospital St. Wendel liegt mit dieser Ausbildungsquote weiterhin an der Spitze im Saarland und über die Landesgrenzen hinaus im ganzen Bistum Trier.
Dazu kommen noch rd. 40 Praktikanten sowie 8 Absolventen eines freiwilligen sozialen Jahres (FSJ), die über diesen Einstieg ein Gefühl dafür bekommen, was der Beruf des Altenpflegers mit sich bringt. „Durch diese Vorstufe gelingt es uns, die Zahl der abgebrochenen Ausbildungen deutlich zu reduzieren“, weiß Petra Langguth, Leiterin der Altenhilfe in St. Wendel.

Mit ausschlaggebend für das Interesse an einer Ausbildung auch für Quereinsteiger ist mit Sicherheit die überdurchschnittlich hohe Vergütung mit einer zusätzlichen Altersversorgung und einem 13. Monatsgehalt. So wird es auch Alleinerziehenden viel leichter ermöglicht, diesen neuen Weg einzuschlagen.
Im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf passt natürlich die Kinderversorgung im Hospital von 07:00 – 19:00 Uhr optimal dazu.