Schwesterngemeinschaften setzen spirituelle Impulse

Gebet der Schwestern findet überregional in der Stiftung seinen Platz

Im Rahmen ihres „Provinztreffens“ feierte die Congregation der Schwestern von Nazareth am ersten Augustwochenende drei Tage ihr Provinztreffen in St. Wendel. Alle indischen Schwestern, die zu der Kongregation gehören und in Deutschland eingesetzt sind, versammeln sich einmal im Jahr an einem zentralen Ort. Diese Zusammenkunft dient dazu, dass die Ordensfrauen, die fern der Heimat in einer anderen Kultur leben und arbeiten, sich regelmäßig zusammenfinden, um ihre Gemeinschaft zu pflegen und sich im Glauben und ihrer Ordensberufung zu stärken.
„Es ist für unser Hause eine Ehre und zugleich eine Auszeichnung, dass diese Zusammenkunft erstmals im Hospital erfolgte“, so Direktor Dirk Schmitt.
Am Freitagabend feierten die Schwestern, die aus Limburg, Sögel (Landkreis Emsland im westlichen Niedersachsen) und Frankfurt angereist waren, mit Pastor Klaus Leist in der Hospitalkirche die Heilige Messe. An den beiden Folgetagen widmeten sich die Schwestern der Spiritualität, dem geistlichen Austausch und der Bibelarbeit bevor die Begegnung am Sonntag mit Laudes und Eucharistiefeier in der Basilika seinen Abschluss fand.

Der zweite Orden, der auf dem Hospitalgelände seine neue Heimat gefunden hat, die Nazareth-Schwestern, feierten am 18. August in der Hospitalkirche ihren „Tag der Ewigen Anbetung“.
Ein Höhepunkt ist für die Schwestern, wenn sie einmal jährlich in ihrer großen Gemeinschaft zusammenkommen und den ganzen Tag Anbetung halten. „Als die hiesige Oberin mit der Bitte an uns herangetreten ist, unsere Hospitalkirche für den Tag der Ewigen Anbetung zu nutzen haben wir uns sehr gefreut“, so Pastor Klaus Leist, zugleich auch stv. Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Hospital.
Bereits schon um 7.00 Uhr feierte er mit den Schwestern, die aus den beiden anderen saarländischen Stationen Püttlingen und Ottweiler angereist waren, eine feierliche Eucharistie. Die Schwestern gaben diesem Gottesdienst eine besondere Note, indem sie ihn musikalisch in ihrer indischen Muttersprache mitgestalteten. Thema des Gottesdienstes war „Gott anschauen und sich von ihm anschauen lassen.“
Dieser Gebetstag endete mit einer feierlichen Vesper um 17.30 Uhr, die Pater Joachim mit den Schwestern feierte.
Nicht nur die Schwestern haben an diesem Tag gebetet, sondern auch etliche Gläubige aus der Pfarrgemeinde und auch von unseren Bewohnern haben die Gelegenheit wahrgenommen und die Schwestern in ihrem Gebet unterstützt.