Schneetreiben der Eichhörnchenkinder

Endlich - im Januar zeigte sich der Winter von seiner schönsten Seite. Erst war es klirrend kalt mit Sonnenschein und dann kam der Schnee. Über Nacht verwandelte sich die Stadt in ein weißes Winterwunderland. Während die Erwachsenen mit glatten Straßen kämpften und fleißig Schnee schippten, gab es für die Kinder kein Halten mehr. Gut gestärkt nach einem ausgiebigen Frühstück zogen wir in Windeseile unsere Schneekleider an. Warm verpackt mit Mützen, Schals und Handschuhen ging es dann endlich in die Schneepracht.

Dabei hatten wir ein Ziel: Wir wollen einen Schneemann bauen!

Da wir wussten, dass wegen der Corona-Pandemie unsere Seniorinnen und Senioren sehr eingeschränkt sind und nur wenig Besuch erhalten, beschlossen wir, den Schneemann auf der Wiese des Innenhofs der Altenhilfe zu bauen. Damit wollten wir den älteren Menschen eine Freude machen und etwas Abwechslung bringen.

Schon während des Bauens konnten wir an einigen Fenstern neugierige Blicke sehen und auch das ein oder andere Lächeln in den Gesichtern erkennen. Nachdem unser Schneemann fertig war – die Kinder tauften ihn Olaf – gab es noch eine wilde Schneeballschlacht.

Danach gingen wir erschöpft aber glücklich wieder zurück in den Kindergarten und wärmten uns erst einmal wieder auf.

Viel zu schnell verwandelte sich der Schnee wieder in Regen. Als wir unseren „Olaf“ besuchen wollten, war von ihm nur noch ein kleines Häufchen übrig.

Doch beim nächsten Schnee bauen wir ihn wieder auf. Versprochen!