Headis GmbH Kaiserslautern unterstützt die Stiftung Hospital

„Headis“-Platte und „Hesherball“-Sets für die Jugendhilfe

Die Jungenwohngruppe der Stiftung Hospital Sankt Wendel in Schiffweiler kann ihren Jugendlichen seit 9. Oktober ein neues Angebot für die Gestaltung ihrer Freizeit machen: An diesem Tag wurde im Hof eine wetterfeste „Headis“-Platte aufgebaut.
„Headis“ ist eine neue Trendsportart, die einem Millionenpublikum aus der bekannten Fernsehshow „Schlag der Raab“ vorgestellt wurde.
Die Regeln orientieren sich dabei am Tischtennis, Schläger entfallen aber komplett; denn die Spieler stoßen den Ball mit der Stirn in die gegnerische Hälfte des Headis-Tisches – entsprechend ist der Ball deutlich größer und weniger hart. Und eine Grundregel lautet, dass die Spieler ihre Hände auf die Platte gelegt halten sollen, damit sie sich stets bewusst bleiben, wo die Kante kommt. - Es soll ja niemand Schaden nehmen.
Die gesamte Ausstattung für das attraktive Outdoor-Spiel verdankt die Wohngruppe Schiffweiler einer Spende der Headis GmbH aus Kaiserslautern, deren Geschäftsführer Rene Wegner das Spiel selbst erfunden hat. „Weltweit spielen mittlerweile über 80.000 Menschen Headis, eine Entwicklung, die selbst für uns überwältigend ist“, so Wegner.
Zusätzlich erhielt die Jugendhilfe der Stiftung Hospital Sankt Wendel für weitere Projekte jeweils ein anderes Produkt der Firma Headis GmbH als Spende. Neun „Hesherball“-Sets kommen jetzt in verschiedenen Jugendwohngruppen zum Einsatz“, freut sich Hospitaldirektor Dirk Schmitt.
Mit anschraubbaren Ecken und elastischen Gurten lässt sich jeder beliebige Tisch zu einem Hesher-Ball-Spielfeld umrüsten. Das Spielfeld wirkt wie eine Mischung aus Billard und Air Hockey. Die Spieler laufen um den Tisch herum, wie bei der chinesischen Tischtennis-Variante, und versuchen mit einer Kugel eine andere Kugel so zu treffen, dass diese in einer der vier Taschen in den Ecken landet.
„Für die Kinder und Jugendlichen in den Wohngruppen der Stiftung Hospital wird dieses bewegungsintensive Spiel eine bereichernde Möglichkeit für gemeinsame Aktivitäten am Nachmittag oder während Ferienfreizeiten sein“, ist sich Harald Groß-Chowanietz, Jugendhilfeleiter der Stiftung Hospital, sicher.